Der nächste Spieltag in der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree wird von einem Gipfeltreffen in Berlin, dem Heimspiel der Mecklenburger Stiere gegen die TSG Lübbenau und dem MV-Derby zwischen dem SV Warnemünde und dem Stavenhagener SV bestimmt.
Warnemünde will Reaktion zeigen
In der Rostocker Halle am Gerüstbauerring erwartet SVW-Trainer Gerald Hein am Samstag um 18 Uhr, dass „die Mannschaft nach der indiskutablen zweiten Halbzeit bei der 26:31-Niederlage beim Stralsunder HV eine Reaktion zeigt.“
Die Warnemünderinnen treffen mit Stavenhagen auf einen harten Brocken. Nach Niederlagen gegen die vermeintlichen Staffelfavoriten Berliner TSC, BFC Preußen und Grün-Weiß Werder ließen die Gäste zuletzt bei Neuling Rangsdorf nichts anbrennen.
HC Empor II vor schwerer Aufgabe
Die Männer des HC Empor II müssen zum Fünften und Aufsteiger Narva Berlin. Der starke Liga-Einstand kommt nicht von ungefähr. Mehrere Akteure, wie U17-Weltmeister Leonard Nowak, lernten bei den Füchsen Berlin das Handball-Abc. „Das wird eine schwere Aufgabe“, sagt Empor-Coach Erik Reimer.
Stiere wollen Heimpleite vergessen machen
Ähnliches könnte Stiere-Trainer Michael Gutsche zu Protokoll geben. Seine Mannschaft ist als Dritter vom Papier her am Sonntag ab 16 Uhr (Hamburger Allee) gegen den Elften Lübbenau der Favorit. Die ersatzgeschwächten Schweriner dürften auch durch das 36:39 aus der Vorsaison gewarnt sein.
Den schweren Gang zu Spitzenreiter Berliner TSC hat die Drittliga-Reserve von Grün-Weiß Schwerin anzutreten, dafür aber mit breiter Brust und genügend Selbstvertrauen. Das Team der Trainer André Regge und Alexander Holst holte aus den vergangenen drei Partien seine Pluszähler.
Brachte es beim 27:27 gegen Warnemünde in den letzten 20 Sekunden eine Zwei-Tore-Führung nicht ins Ziel, wurde es zuletzt mit einem 35:31 über Grün-Weiß Werder besser gemacht.