Vortrag: Warum künstliches Licht bei Nacht krank machen kann
Vortrag: Künstliches Licht bei Nacht und Gesundheit

Künstliches Licht bei Nacht kann der Gesundheit schaden. Die Biologin Annette Krop-Benesch erläutert in einem Vortrag am 30. Oktober, warum das so ist und wie man sich schützen kann. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Naturparkzentrum Karower Meiler im Natur- und Sternenpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Der Eintritt kostet 5 Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Zugang.

Natürliche Dunkelheit ist essenziell

Künstliches Licht bietet viele Vorteile: Es erleichtert die Orientierung, vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und kann ästhetisch ansprechend sein. Doch für Tiere und Pflanzen stellt es ein Problem dar, da natürliche Dunkelheit in der Nacht für das Gleichgewicht der Natur essenziell ist. Während Menschen scheinbar weniger betroffen sind, wirft die zunehmende nächtliche Beleuchtung Fragen auf.

Viele Menschen fühlen sich durch ungebeten eindringendes Licht gestört – insbesondere, wenn es ins Schlafzimmer gelangt. Dort kann unerwünschte Helligkeit den Schlaf beeinträchtigen und langfristig die Gesundheit schädigen. Studien zeigen, dass Depressionen, Übergewicht und sogar Brustkrebs in stark beleuchteten Regionen häufiger auftreten.

Langjährige Forschung und Praxis

Annette Krop-Benesch forscht seit über zehn Jahren zu diesem Thema. Sie arbeitet mit Universitäten, Lichtplanern, Herstellern, Kommunen und Privatpersonen zusammen. Der Vortrag findet am Freitag, 30. Oktober, statt.