Sarnower Senioren profitieren vom Vorpommernfonds
Sarnower Senioren profitieren vom Vorpommernfonds

Die Gemeinde Sarnow erhält 3000 Euro aus dem Vorpommernfonds. Das Geld ist für den Seniorentreff bestimmt, der seit Mai dieses Jahres einmal im Monat stattfindet. Die Initiative geht auf die Sarnowerin Ricarda Nimptsch zurück, die mit regelmäßigen Treffen das Dorfleben in den Ortsteilen Sarnow, Wusseken und Panschow stärken möchte.

Regelmäßige Treffen im Gemeinderaum

Seit Mai versammeln sich Interessierte einmal im Monat im Gemeinderaum der alten Schule. „Bislang sind es immer um die 15 Personen gewesen“, berichtet die Initiatorin. Bei den Treffen wird gespielt, gebastelt oder geklönt.

In dieser Woche stand erstmals ein gemeinsamer Ausflug auf dem Programm: Mit einem Kremserwagen, gezogen von einem Traktor der Schlepperfreunde Alt Sanitz, ging es zu einer Brennereiführung mit Kaffee und Kuchen nach Zinzow. „Die Plätze waren so schnell besetzt, dass ich noch einen zweiten Kremser nachordern musste“, erzählte Ricarda Nimptsch.

Förderbescheid übergeben

Bei der Tour war auch prominenter Besuch dabei: Heiko Miraß (SPD), Staatssekretär für Vorpommern, und der Landtagsabgeordnete Marcel Falk nahmen an der Kremsertour teil. Miraß übergab dabei einen Förderbescheid in Höhe von 3000 Euro für den Sarnower Seniorentreff.

„Es ist wichtig, dass es solche Menschen wie Ricarda Nimptsch gibt, die das Dorfleben stärken und Sachen in die Hand nehmen“, erklärte Miraß. Der Vorpommernfonds stelle für Initiativen aus Kultur, Sport und Soziales, für die es sonst keine Gelder gebe, unkompliziert und unbürokratisch Mittel bereit.

Weitere Termine geplant

Mit dem Geld will Ricarda Nimptsch Bastelmaterialien und Spiele anschaffen. Auch die Schleppertour wurde davon finanziert. Für die nächsten Treffen hat sie bereits ein Programm geplant: Im August hält ein Gartenexperte von „Natur im Garten“ einen Vortrag, im Folgemonat geht es in einem Workshop um „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“.