Für die Regionalliga-Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz steht am Samstag das zweite Saisonspiel an. Nach dem 40:34-Erfolg im Heimauftakt gegen die SG Narva Berlin gastiert die Mannschaft um 18 Uhr beim Ribnitzer HV. Der Gegner ist wie der erste ein Aufsteiger.
Respekt vor dem Liganeuling
Trainer Jürgen Radloff zollt dem Gastgeber großen Respekt. „Wir haben gegen Narva mit ihrem Abwehrsystem gesehen, wie schwer es sein kann. Das wird in Ribnitz nicht anders sein. Mit links und 40 Fieber wird das nicht zu lösen sein“, sagt er. Der Aufsteiger hatte zum Saisonstart bei den hoch gehandelten Mecklenburger Stieren nur mit 34:35 verloren – das entscheidende Tor kassierte Ribnitz 45 Sekunden vor Schluss durch einen Siebenmeter.
„Ribnitz hat gegen Schwerin nur mit einem Tor verloren, es ist eine starke Mannschaft“, betont Radloff. „Wir werden versuchen, unsere Sachen durchzudrücken. Klar ist, du musst in dieser Liga immer dein Potenzial abrufen, sonst gewinnst du nichts.“
Personelle Sorgen vor dem Auswärtsspiel
Vor der Partie plagen den Uni-Trainer allerdings personelle Sorgen. Bei Rückraumspieler Maarten Lübke, dem vor einer Woche gegen Narva die Kniescheibe herausgesprungen war, wurde eine Innenbanddehnung diagnostiziert. „Es ist Gott sei Dank nichts gerissen, aber Maarten wird uns eine Weile fehlen“, sagt Radloff.
Zudem muss er auf die verletzten Tim Stubbe, Florian Fink und Gergö Toth verzichten. Christoph Rasch und Torwart Paul Weier sind erkrankt, ihr Einsatz entscheidet sich kurzfristig. „So schnell wird aus einem breit aufgestellten Kader, wieder ein kleiner Kader“, sagt Jürgen Radloff.
Auftaktsieg mit Mühe
Im ersten Saisonspiel gegen Narva Berlin waren die Vorpommern schwer in die Partie gekommen und lagen zur Halbzeit mit 18:19 zurück. Am Ende setzte sich die SG Uni, angeführt von den Neuzugängen Finnegan Wittkopp (13 Tore) und Bruno Correia (8), souverän durch.