Die Rostock Seawolves haben den Saisonauftakt beim ersten Wiedersehen mit ihrem Ex-Kapitän verpatzt. Mit 81:90 (27:17, 21:31, 13:23, 20:19) unterlag der Basketball-Bundesligist beim Liga-Rivalen Hamburg Towers um Sid-Marlon Theis. Die Gastgeber freuen sich jetzt auf ein Heimspiel gegen den FC Bayern München.
Schwieriger Start gegen physisch starke Hamburger
„Es hat sich alles bewahrheitet, was wir von Hamburg erwartet haben. Sie haben einen interessanten Kader zusammengestellt – ganz besonders, was Defensive, Physis und Länge angeht. Das hat uns in der Offensive gezwungen, viele schwere Würfe zu nehmen, die wir nicht getroffen haben“, sagte Przemyslaw Frasunkiewicz (Headcoach der Rostock Seawolves).
Nach 216 Einsätzen in sechs Jahren für die Rostock Seawolves traf Ex-Kapitän Sid-Marlon Theis ausgerechnet in seinem ersten Spiel mit den Towers auf seinen ehemaligen Verein.
Starke Anfangsphase und schwächelnde Distanzverteidigung
Zunächst legten die Wölfe gut los und führten nach dem ersten Abschnitt mit 27:17. Vor allem Topscorer TJ Crockett Jr., der am Ende 24 Punkte erzielte, zeigte sich schon wieder in Topform. Allerdings fanden die Gäste mit fortlaufender Spielzeit kein Mittel gegen die Distanzwürfe der Hamburger, die am Ende 16 von 32 Versuchen jenseits der Dreierlinie verwandelten. Zur Pause stand es 48:48.
Hamburgs Guards entscheiden die Partie
„Hamburg hatte Thomasson und Kangudia zwei gute Guards gehabt, die uns sehr viele Probleme gemacht haben. Wir konnten sie nicht konstant stoppen, das ist der Unterschied gewesen“, so Przemyslaw Frasunkiewicz.
27 Punkte von Noah Thomasson (5/8 Dreier) und 22 Zähler von Mathys Kangudia (3/5), die mit hervorragenden Wurfquoten überzeugten, waren zu viel für die Seawolves. Im dritten Viertel setzte sich auf 71:61 ab. Zwar zeigten die Rostocker Moral und kämpften sich noch einmal bis auf 73:76 heran (35.), doch das Pokal-Aus konnte nicht mehr abgewendet werden.
Bundesliga-Auftakt am Samstag
Am Samstag, 19. September, steht das erste Spiel in der Basketball-Bundesliga an. Ab 18.30 Uhr ist Aufsteiger Phoenix Hagen zu Gast in der Stadthalle.
Seawolves: Lansdowne (4), Crockett Jr. (24), Lockhart, Konotsuk (10), Klassen (4), Stove (16), Amaize (8), Withers (7), Leuchten (5), Baggette (3), Hartwich, Copeland (nicht eingesetzt)