Elch bei Barth gesichtet: Polizei warnt Autofahrer vor Wildwechsel
Elch bei Barth gesichtet: Polizei warnt Autofahrer

In Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei Autofahrer vor einem Elch gewarnt, der in der Nähe von Saatel bei Barth gesichtet wurde. Das Tier sei am Mittwoch südöstlich der Kleinstadt Barth im Landkreis Vorpommern-Rügen gesehen worden, teilte Polizeisprecherin Juliane Boutalha mit. „Ein so großes Tier ist ungewöhnlich, deswegen haben wir die Warnmeldung herausgegeben“, so Boutalha.

Elch bewegt sich Richtung Flemendorf

Nach Angaben der Polizei bewegte sich der Elch in Richtung Flemendorf am Barther Bodden. Die Polizeiinspektion Stralsund bittet Verkehrsteilnehmer in der Gegend um erhöhte Aufmerksamkeit. „Insbesondere auf Straßen in Wald- und Feldbereichen sollten Autofahrer derzeit mit Wildwechsel rechnen und ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen“, heißt es in der Warnung.

Verhalten bei Wildtier-Sichtung

Auch bei einem Elch gelte: Wo ein Tier auftauche, können weitere folgen. Sollte es zu einem Zusammenstoß mit einem Wildtier kommen, sollte die Unfallstelle abgesichert und die Polizei verständigt werden. Verletzte oder verendete Tiere sollten nicht eigenständig angefasst oder mitgenommen werden, mahnt die Polizei.

Elche gelegentlich aus Polen

Elche sind eigentlich nicht in Mecklenburg-Vorpommern ansässig. Sie kommen jedoch gelegentlich von Polen nach Deutschland über die Grenze. Vor wenigen Tagen soll dieser Elch noch wesentlich weiter östlich bei Greifswald gesichtet worden sein.