Der Fall eines Neustrelitzer Feuerwehrmanns, der Hasskommentare im Netz verbreitet haben soll, hat eine interne Untersuchung ausgelöst. Bei einer Zusammenkunft von Feuerwehrleitung und Stadtverwaltung wurde vereinbart, eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen einzufordern. Diese sollte Anfang letzter Woche vorliegen.
Anhörung in der nächsten Leitungssitzung
Wie Bürgermeister Andreas Grund die Stadtvertretung auf ihrer jüngsten Sitzung informierte, wird der betroffene Feuerwehrmann in der nächsten Leitungssitzung angehört. Der Stadtpräsident sei über den Vorgang informiert worden.
Bis zur endgültigen Entscheidung wollen sich weder Feuerwehr noch Verwaltung öffentlich äußern, da es sich um eine vertrauliche Personalangelegenheit handelt. Anfragen würden nur behandelt, wenn Ergebnisse vorliegen, erklärte Grund. Es sei weder ein Verschweigen noch ein Aussitzen der Situation beabsichtigt. Man verstehe das öffentliche Interesse.
Dank an Initiative „Retter gegen Rechts“
Grund dankte der Initiative „Retter gegen Rechts“, die die Hasskommentare dokumentiert und Alarm geschlagen hatte. Auch die klare Positionierung des Kreisfeuerwehrverbandes zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung begrüße man. Diese Werte seien „für uns in Neustrelitz selbstverständlich“.